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Bereits zum zweiten Mal stellten sich Dörr Motorsport und Giti Tire dieser besonderen Herausforderung: Die Teilnahme an der 46. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens auf der Nürburgring-Nordschleife stand ganz im Zeichen der Weiterentwicklung. Im letzten Jahr waren das Nordschleifen-erfahrene Motorsport-Team und Giti Tire, einer der weltweit größten Reifenhersteller mit Entwicklungszentrum in Deutschland, bei dem legendären 24h-Rennen erstmals gemeinsam angetreten. Typisches Eifelwetter sorgte für herausfordernde Testbedingungen der Pneus, sodass alle Mischungen zum Einsatz kommen konnten.

 

Bereits seit letztem Jahr verfolgen Dörr Motorsport und Giti Tire gemeinsam das langfristige Ziel, den Technologietransfer von der Rennstrecke auf die Straße zu bringen. Beim 46. ADAC Zurich 24h-Rennen kamen zwei weiterentwickelte Lamborghini Huracán Super Trofeo Evo mit einer verbesserten Aerodynamik zum Einsatz, aus den Boliden bereits im Training wertvolle Sekunden herauskitzelte.

 

Das 24h-Rennen verlangt dem Material alles ab

Im Qualifying hatte sich die Mannschaft die Startplätze 37 und 42 als direkter Verfolger der Top-30-Fahrzeuge als eine optimale Ausgangsposition für die bevorstehende Zeitenjagd über 24 Stunden gesichert. Beim Start konnten die beiden Lamborghini zunächst keinen Boden gut machen. Technische Widrigkeiten sorgten während des Rennens immer wieder für Zwangspausen und ein Wechselbad der Gefühle bei den Beteiligten. Doch die Mannschaft ließ sich weder von unwilligen Antriebswellen oder Lichtmaschinen, noch von Fremdkontakt oder von einem Fahrfehler ausbremsen. Die Motivation war zu jeder Zeit hoch, die gesteckten Ziele ebenfalls: „Unser Ziel ist es, in die Top-20 zu fahren. Wir wissen, wir haben alle Voraussetzungen dafür, nun muss alles perfekt zusammenkommen und wir werden erst mit dem Fallen der Zielflagge sehen, wo wir stehen“, so Robin Dörr, Team Manager Dörr Motorsport.

 

Insgesamt sieben Fahrer, darunter mit Marc Basseng, Nico Verdonck oder Florian Scholze echte Eifel-Kenner, griffen ins Lenkrad der beiden Lamborghini mit den Startnummern 63 und 69. Für Scholze war es bereits das zehnte 24h-Rennen auf der Nordschleife. Den Lamborghini mit der Startnummer 63 teilten sich Marc Basseng, Manuel Lauck und Nico Verdonck. Der zweite Renner wurde von Uwe Wächtler, Florian Scholze, Dennis Trebing und Dierk Möller gesteuert.

 

Nordschleife als ideale Testumgebung

Das Wetter in der Eifel machte seinem Namen einmal mehr alle Ehre. Auf sommerliche Temperaturen folgte einsetzender Starkregen, der die Spannung in den Nachtstunden abermals erhöhte. Zum Niederschlag gesellte sich dichter Nebel, der 3,5 Stunden vor dem avisierten Rennende eine rote Flagge zur Folge hatte. Der Restart erfolgte hinter dem Safety-Car; 1,5 Stunden waren bis zum Ablauf der Zeit noch zu fahren. Dörr Motorsport und Giti Tire brachten ihre beiden Boliden auf den Gesamtplätzen 77 (#63) und 100 (#69) über die Ziellinie. Anders als im vergangenen Jahr waren die von Dörr Motorsport eingesetzten Lamborghini in einer eigenen Klasse für Rennwagen auf besonderen Antrag, der sogenannten SP-Y, gestartet. Die Klasse liegt im Leistungsbereich von SP9 und SPX.

 

 

Stimmen nach dem Rennen:

Stefan Fischer, Managing Director Giti Tire Europe – Product Technology and OE: „Wir sind sehr zufrieden. Die Reifen haben gehalten, was sie versprochen haben. Insbesondere mit den Regenreifen konnten wir ganz gute Ergebnisse erzielen. Für uns war das Wichtigste, dass beide Autos heil angekommen sind. Jeder, der hier ankommt bei diesen Bedingungen, ist ein Gewinner.“

 

Rainer Dörr, Teamchef Dörr Motorsport: „Das war nicht der sportliche Erfolg, den wir uns gewünscht haben. Aber wir haben als Team gekämpft und wir haben nicht aufgegeben und haben beide Autos ins Ziel gebracht. Ich denke, das war die größte Herausforderung, immer wieder zu kämpfen trotz der ganzen Hindernisse, die uns in den Weg gelegt worden sind. Beide Autos ins Ziel zu bringen, sehe ich als Riesenerfolg an.“

 

Robin Dörr, Team-Manager Dörr Motorsport: „Wir waren auch in diesem Jahr sehr gut vorbereitet, leider hat uns am Ende die Technik einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir waren gut aufgestellt, vor allem auch bei der Fahrerbesetzung, die vielversprechend ist. Das Team hat sehr gut funktioniert und wir werden nächstes Jahr erneut angreifen, um unsere Ziele zu erreichen.“

 

Marc Basseng, Rosenbach: „Es war ein sehr anstrengendes Rennen für die Mannschaft – da muss man wirklich ein Riesenlob aussprechen. Die Jungs haben sich wirklich nicht davon abbringen lassen, uns auf beiden Autos erfolgreich ins Ziel zu bringen. Bei den ganzen widrigen Bedingungen ist auch der ein oder andere unfreiwillige Kontakt nicht ausgeblieben, aber auch das haben wir gut ausgebügelt. Ich bin froh, dass Giti Tire und Dörr Motorsport zusammen diese beiden Autos ins Ziel gebracht haben.“

 

Manuel Lauck, Lebach: „An diesem Wochenende war wirklich alles dabei. Wir haben mit einer sehr guten Qualifying-Performance aufzeigen können. Leider hatten wir das nötige Quäntchen Glück im Rennen nicht. Wir hatten mit einigen technischen Problemen mit dem Auto zu kämpfen und das hat uns ein wenig zurückgeworfen. Bei den 24 Stunden anzukommen, ist aber glaube ich schon eine große Nummer.“

 

Dierk Möller, Hamburg: „Das Rennen hatte von allem etwas. Wir hatten gutes Wetter, wir hatten schlechtes Wetter, Nebel und auch jede Menge Regen. Dazu kam ein Fahrfehler von mir, der mich selbst wohl am allermeisten geärgert hat. Keine schöne Erfahrung. Im Trockenen hat mir das Fahren sehr viel Spaß gemacht, auch bei der abtrocknenden Strecke hatte ich wirklich jede Menge Fahrspaß. Am Ende will man aber einfach nur ankommen – und das haben wir geschafft.“

 

Florian Scholze, Hohenschäftlarn: „Leider lief es in diesem Jahr nicht ganz so gut wie im letzten Jahr. Sehr schade, dass wir nicht mehr rausholen konnten. Die Giti Reifen im Trocknen sind echt top, im Regen sind sie noch geringfügig verbesserungswürdig. Das Team hat wirklich sensationell funktioniert, komplett fehlerfrei. Die Organisation und auch die Boxenstopps sind perfekt gelaufen. Es war aber toll, dass wir wieder dabei sein konnten, unterm Strich vielleicht ein wenig enttäuschend.“

 

Dennis Trebing, Cape Coral: „Wir sind wirklich durch die Grüne Hölle gegangen. Es war richtig schwer, das Team hat einen sehr guten Job gemacht. Die Giti Reifen haben gut durchgehalten. Es war einfach nur nicht unser Jahr. Ich bin stolz auf uns, denn wir haben zu keinem Zeitpunkt aufgegeben. Wir haben weitergekämpft bis zum Schluss und jetzt bin ich gespannt, was uns 2019 bringt.“

 

Nico Verdonck, Putte: „Es war ein sehr herausforderndes Wochenende für uns alle. Unser Ziel war es, das Auto in einem Stück ins Ziel zu bringen, was wir geschafft haben. Auch wenn das an der einen oder anderen Stelle wirklich nicht einfach war. Zu allererst wären da die schwierigen Wetterbedingungen zu nennen, wir konnten uns größtenteils aus Turbulenzen raushalten abgesehen von einigen technischen Schwierigkeiten und ein paar leichten Kontaktberührungen. Die Giti Reifen sind gut gelaufen. Alles in allem kenne ich nur wenige Teams, die so hart und mit so viel Energie auf dieses Rennen hingearbeitet haben. Dafür ein großes Lob an alle Beteiligten.“

 

Uwe Wächtler, Zwickau: „Das Auto war wirklich gut. Leider hatten wir in diesem Jahr einige technische Schwierigkeiten, mit denen wir im Vorjahr nicht zu kämpfen hatten. Dazu kam das verrückte Eifelwetter. Ich habe ich auch in dieses Jahr darüber gefreut wie gut das Team zusammenarbeitet. Das macht wirklich großen Spaß und ich solange ich körperlich fit genug bin, fahre ich in diesem Team immer wieder gern mit.“


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