Dörr Motorsport ist zurück beim ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring. Mit der Marke Lamborghini und dem Reifenhersteller Giti Tire, der mit dem größten Rennen der Welt seine Premiere in der Grünen Hölle feiern wird. Für seinen Erfolg baut er auf Dörr Motorsport.

Robin Dörr ist positiv gestimmt. Vorfreude und Aufregung mischen sich, wenn er auf die Saison 2017 angesprochen wird. „Die Vorfreude überwiegt eindeutig. Das ADAC Zurich 24h-Rennen ist auf jeden Fall das Highlight der Saison“, erzählt der 22-jährige Team Manager. „Ich gehe aber jedes Rennen mit derselben akribischen Vorbereitung an, auch wenn beim 24h-Rennen die Atmosphäre ganz speziell ist. Darauf arbeiten wir das ganze Jahr hin.“ 2016 hatte Robin Dörr noch Welpenschutz, den er allerdings nicht nötig hatte. Seine Premierensaison als Team Manager von Dörr Motorsport absolvierte er in der Lamborghini Blancpain Super Trofeo mit Bravour.

2017 erwartet ihn das nächste Etappenziel: die Grüne Hölle. Die kennt Dörr Motorsport aus seiner erfolgreichen Zeit aus den VLN-Langstreckenrennen unter anderem im Toyota GT86 Cup oder einem Meilenstein 2014, als Kévin Estre für Dörr Motorsport Geschichte schrieb. Im Qualifying des ADAC Zurich 24h-Rennens erkämpfte der Franzose die Pole-Position auf dem Nürburgring. Mit 8:10.921 min unterbot der damalige Werksfahrer von McLaren die Vorjahresbestzeit um knapp sieben Sekunden. Schneller als der McLaren MP4-12C GT3 umrundete noch kein anderes Fahrzeug die 25,378 km lange 24h-Rennen-Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Kurs. Der Rekord wird bis heute gehalten und veranlasste Rainer Dörr sogar dazu, eine „24-h Nürburgring 2014“-Sonderedition" eines McLaren 650S herauszubringen.

Das ADAC Zurich 24h-Rennen wuchs in den vergangenen Jahren zum größten Rennen der Welt. Nirgendwo sonst gehen mehr Fahrzeuge auf die Strecke, nirgends ist die Rennstrecke länger, nur wenige Veranstaltungen weltweit ziehen solche Zuschauermengen an. Es ist ein Rennen der Rekorde vor Rekordkulisse: 250.000 Zuschauer verfolgen das Wochenende und den Kampf der Werks- und werksnahen Teams.

Italienische Rennpower in chinesischen Schuhen

Die ersten Tests für 2017 hat Dörr Motorsport erfolgreich absolviert. Die Spannung war groß, feiert die Mannschaft in diesem Jahr erneut eine Premiere. Für das ADAC Zurich 24h-Rennen zieht das Team neue Schuhe an. Der Reifenhersteller Giti Tire aus China konnte als Hauptsponsor gewonnen werden. „Unser Kontakt ist äußerst vertrauensvoll und auf einem sehr professionellen Niveau, wir wurden schon nach China eingeladen“, berichtet Robin Dörr. „Nachdem ich den Chef persönlich kennengelernt habe, weiß ich, hier ist ein Motorsportler durch und durch, der absolut hinter dem Projekt steht. Ich bin mit einem sehr guten Gefühl wieder nach Hause geflogen.“ Giti Tire ist seit mehr als 60 Jahren nicht nur im Reifengeschäft tätig, sondern zählt mit mehr als 130 Ländern zu den größten Herstellern weltweit. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Singapur und mehreren Niederlassungen – in Hannover befindet sich übrigens das europäische Entwicklungszentrum – konnte bereits diverse Preise für Sicherheit und Qualität gewinnen und lebt eine ähnliche Prämisse wie die Dörr Group: Auf der Rennstrecke getestet, für die Straße entwickelt. „Zu Beginn hast du keine Wahl, wir vertrauen einander einfach“, heißt es im Imagefilm von Giti Tire, in dem schon ein Lamborghini mit Dörr Group-Aufklebern Gas gibt. “Die Nürburgring Nordschleife ist legendär. Sie hat Mythen geschaffen, Geschichten geschrieben und Helden geboren. Keine andere Rennstrecke der Welt lebt die Faszination Motorsport so wie die Grüne Hölle“, berichtet der Motorsport Director Europe von Giti Tire, Tobias Stöckmann. „Dieser Herausforderung stellen wir uns mit einem echten Experten der Eifelachterbahn. “

Mit einem Lamborghini Huracán Super Trofeo und vier Fahrern wird die deutsch-chinesisch-italienische Konstellation am letzten Mai-Wochenende beim ADAC Zurich 24h-Rennen an den Start gehen. Ziel ist es, möglichst viele Kilometer zu machen und Erfahrungswerte für die darauffolgenden Jahre zu generieren. „Wir sind mit dem Fahrzeug in der Lamborghini Blancpain Super Trofeo 2016 ohne Probleme durchgekommen, es gab kaum technische Ausfälle“, weiß Robin Dörr. „Die Nordschleife ist nochmal was ganz anderes, deshalb gehen wir wie immer professionell an das Thema heran.“

Zur Seite stehen Robin Dörr seine Teammitglieder aus der Saison 2016, jeder auf seinem Gebiet ein echter Professional. Mit ihnen will er es unter die Top 30 in der Gesamtwertung des ADAC Zurich 24h-Rennens schaffen. „Wenn alles optimal zusammenspielt, die Verlässlichkeit eines Lamborghini, die Performance von Giti, die herausragende Qualität eines KW-Fahrwerks, Profis am Steuer und mein bewährtes Team, dann schaffen wir das auch.“













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