Andreas Sandmann ist Aftersales Manager bei McLaren München und ein wahrer Experte im Bereich Technik. Blicken Sie mit ihm unter die Motorhaube.

 

Heute: Was macht ein Differenzialgetriebe?

 

 

 

— DEFINITION —

Ein Bauteil im Getriebe zur Leistungsverteilung der Antriebsräder, das in der Lage ist, Drehzahlunterschiede zwischen seinen beiden Abtrieben auszugleichen. Deshalb spricht man auch von Ausgleichsgetrieben. In Sportwagen und Supersportwagen ist ein Differenzial

unabdingbar, weil sich bei einer Kurvenfahrt alle Räder unterschiedlich schnell drehen. Der Verzicht auf ein Differenzial würde vor allem in engen Kurven und Kehren zu erheblichen Verspannungen und Reifenschlupf führen. Dadurch könnten die Leistung und das Drehmoment von Motor und Getriebe nicht auf die Straße übertragen werden.

 

— FUNKTION —

Differenziale teilen das vorliegende Drehmoment in einem fixen Verhältnis auf und erlauben große Drehzahlunterschiede zwischen den Antriebsrädern. Erst bei Drehzahlunterschieden zwischen den beiden Achswellenrädern drehen sich die beiden Ausgleichskegelräder im Differenzial entgegengesetzt auf ihren Wellen im Gehäuse. Das Drehmoment wird grundsätzlich gleichmäßig auf beide Antriebsräder verteilt. Das Rad mit dem größten Schlupf bestimmt das übertragbare Drehmoment.

 

— GEWUSST? —

Jeder Sport- und Supersportwagen aus dem Hause McLaren hat ein hochwertiges und qualitatives Differenzial eingebaut. Für den Rennstreckenbetrieb ist ein weiterer Vorteil ein mechanisches Sperrdifferenzial. Dieses kann für alle McLaren-Modelle nachgerüstet

werden. Mit einem mechanischen Sperrdifferenzial lassen sich die Leistung und das Drehmoment noch besser auf die Antriebsräder verteilen, wodurch höhere Kurvengeschwindigkeiten erzielt werden können. Dies lässt am Schluss bessere Rundenzeiten zu.

 

Rund zehn Jahre war Andreas Sandmann schon im Motorsport und viele Jahre zeitgleich auch als Serviceleiter für die Marken Jaguar, Land Rover, Lotus und Lamborghini tätig, bevor er Ende vergangenen Jahres ins Team Dörr wechselte. Andreas kennt sich bestens mit der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Differenzialen, Antriebswellen und Renngetrieben aus. Rainer Dörr und Andreas Sandmann kennen sich schon sehr lange und haben sich vor einiger Zeit über Gemeinsamkeiten im Kartsport wiedergefunden.


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